Über die letzten Jahre schossen die Weblogs – sprich Blog – wie Pilze aus dem Boden. Begonnen hat diese Entwicklung Mitte der 1990er Jahre, als die ersten Weblogs als Online-Tagebücher geschrieben wurden. Andere Themen als den Alltag der Autoren gab es zu dem Zeitpunkt recht selten. 1996 gingen die ersten Dienste speziell für Blogger online. Dabei gab es die Wörter Weblog und Blog noch gar nicht im allgemeinen Sprachgebrauch. 1997 bildete sich der Begriff Weblog heraus erfunden wurde er vom immer noch aktiven Blogger Jorn Barger. Der Webdesigner Peter Merholz prägte zwei Jahre später dann die Kurzform Blog, welche bis heute die gängige Bezeichnung ist.
Und mit dem Durchbruch des Internets auf dem Massenmarkt wuchs auch die Anzahl der aktiven Blogger sprungartig an, vor allem, nachdem weitere Plattformen und Dienste wie WordPress, Blogger oder Antville dies erleichterten. Selbst soziale Netzwerke bauen teilweise Blogfunktionen für Ihre Nutzer ein. Inzwischen wird auch nicht mehr nur von Menschen ein Onlinetagebuch geführt, Blogs gibt es in den verschiedensten Variationen und Formen: Seien es Technikblogs, medizinische Blogs, Modeblogs, Haustierblogs…die Liste ließe sich endlos fortführen. Selbst Unternehmen haben eigene Blogs, um den Kontakt mit den Kunden zu suchen.
Die Zahlen der Blogger sind wirklich beeindruckend. Nach einer Studie von 2009 betreiben 8,7% der deutschen Internetnutzer ein Blog und weltweit sind es Anfang 2010 sagenhafte 200 Millionen Menschen, welche die unterschiedlichsten Themen in ihren Blogs aufbereiten.

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