Früher – sprich Ende der 1990er Jahre – stellte es einen noch vor Schwierigkeiten, wenn man eine eigene Website aufbauen wollte. Wollte man ein vernünftiges Aussehen der Webpräsenz erreichen, musste man schon ein hohes Maß an HTML-Kenntnissen aufweisen können. Dementsprechend bescheiden sahen damals auch einige Seiten aus. Wenn man ein bisschen aufwändiger sucht, lassen sich solche um 1998 designten Seiten immer noch finden.
Das ist für gewöhnlich kein Festschmaus für die Augen, zumal Betreiber solcher Seiten auch noch die Neigung haben, mehrere nicht zueinander passende Fonts zu benutzen oder mit mehreren Farben zu hantieren. Dabei ist der Inhalt vielleicht gar nicht mal so schlecht, aber bei einem Augenkrebs verursachenden Design wendet man sich als Surfer wahrscheinlich schnell wieder ab.
Dabei ist es heutzutage überhaupt nicht mehr schwer, eine vernünftige Webpräsenz ohne große HTML-Kenntnisse aufzubauen. Mit der Open Source Software WordPress lässt sich problemlos die Webpräsenz verwalten. Besonders Blogger wissen die Software, welche laut Entwickleraussage in fünf Minuten installiert ist, sehr zu schätzen. Sie bietet die Option Artikel online zu stellen oder online zu schreiben und in Kategorien zu sortieren. Auch ein Mediauploader ist vorhanden und hilft Fotos, Videos oder Tondateien vom Rechner oder aus dem Web einzufügen.
Jetzt kann man sich darüber mokieren, dass mit WordPress erstellte Seiten dann alle gleich aussehen, aber auch das muss nicht der Fall sein. Da es sich um eine offene Software handelt, gibt es eine schier unendliche Anzahl an Themes, welche die eigene Homepage verschönern können. Und mit diversen Plug-Ins können Sie Ihr Blog auch umfangstechnisch fast jeder Gegebenheit anpassen.
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