Blogging
Wer damit liebäugelt unter die Blogger zu gehen, hat oft die Qual der Wahl zwischen den großen Anbietern der Blogsoftware oder Communitys, welche das Bloggen als zusätzliches Feature anbieten sowie der komplett selbst gestalteten Homepage. Gerade letztere stellt einen natürlich vor große Schwierigkeiten, wenn man keine großen HTML-Kenntnisse vorweisen kann. Dann steht man schon recht schnell hilflos da und der eigene Blog ist schon gestorben, bevor er überhaupt geboren wurde.
Bei einem Blogging-Feature in einer kleinen abgeschlossenen Community stellen sich wiederum andere Probleme. Zunächst einmal ist man designtechnisch oft sehr eingeschränkt und kann dem Blog keinen eigenen Anstrich geben. Zudem wird ein solcher Blog nur schwer von Außenstehenden gefunden und wahrgenommen, wenn man nicht über die Verlinkung in anderen Foren auf sich aufmerksam macht.
Da bietet sich die Lösung an, bei den großen Bloggingcommunitys – wie WordPress oder Blogger.com – einzusteigen. Hier gibt es die Möglichkeit, auf den Servern dieser Plattformen einen Blog einzurichten. Man kann dann auch schon einige Designänderungen vornehmen, muss aber immer noch mit einer gewissen Limitierung im Umfang leben, zumindest bei der Entscheidung für die kostenlose Variante. Wer will, kann einen gestaffelten Betrag bezahlen und so weitere Änderungen an seinem Blog vornehmen, wie das Einbinden neuer Themes. Auch auf eigenen Webseiten ist dies möglich, dank der frei herunterladbaren Software, die von den Plattformen vertrieben werden. Diese gibt es auch nur als Download, weder im MediaMarkt in Berlin noch bei Conrad im Ruhrgebiet, werden Sie Blogging-Software im Laden finden.
Nehmen Sie sich für das Einrichten des Blogs erst einmal eine gewisse Zeit und überstürzen Sie es dann nicht. Denn wenn die Einrichtung erfolgreich war, können Sie sich auf das Konzentrieren, weswegen Sie den Blog eröffnet haben: Um zu schreiben.

